Die erste Ernte in Roro
Im August ’25 fuhr Charles, der Assistent von Josué, nach Roro im Tschad, um der ersten Gruppe der Imkerschüler bei der ersten Honigernte zu helfen. Dabei wurden 30kg Honig geerntet.
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Im August ’25 fuhr Charles, der Assistent von Josué, nach Roro im Tschad, um der ersten Gruppe der Imkerschüler bei der ersten Honigernte zu helfen. Dabei wurden 30kg Honig geerntet.
WeiterlesenDer zweite Kurs mit den Imkerschülern Bernard, Timothée und Elisé fand zwischen November ´24 und Ende Februar ´25 statt. Inzwischen sind die Drei wieder in ihre Heimat im Südwesten des Tschad (Nähe Pala) zurückgekehrt und haben mit dem Aufbau ihrer Imkerei begonnen.
WeiterlesenAm Freitag kam hoher Besuch aus dem Bildungsministerium. 3 Personen, die Josués Bieneninstitut begutachten wollten.
Das Ministerium legt gerade ein Programm zur Förderung der Imkerei auf. Josué wurde ja vor einigen Monaten eine einjährige Ausbildung in Imkerei und Kleintierzucht staatlich zertifiziert. Nun suchen sie Partner für die nationale Imkerstrategie.
Heute wollen wir Bilanz ziehen bezüglich unseres Hauptanliegens, der Zucht von Bienenköniginnen: Dieses Unterfangen ist hier eine absolute Pionierarbeit. Keiner konnte die Reaktion der hiesigen Bienen auf die einzelnen Zuchtschritte vorhersehen. Ganz im Vordergrund steht die deutlich höhere Stechfreudigkeit, die sowohl für die Imker als auch für die evtl. Nachbarn von Bienenständen bedacht werden muss, daher eben die überwiegende Arbeit frühmorgens oder in Dunkelheit mit Rotlicht in bewohnten Gebieten. Die Bienen sind dann auch ruhiger.
WeiterlesenEine Schulklasse kam zur Besichtigung. Wir wurden in den theoretischen Unterricht eingebunden. Da hier in der Gegend wenig Weiße vorbeikommen – so etwas gibt es – wollten alle mit uns Fotos machen. Die Session dauerte bestimmt 15 Minuten. Die Schüler haben uns auch ganz munter gefragt: zum Thema Biene, aber auch zu uns persönlich.
WeiterlesenTrotz der Gewohnheit von Josué, im Dunkeln zu arbeiten, haben wir versucht, einen kurzen Einsatz am frühen Morgen mit einigen Abstand von bewohnten Gegend durchzuführen. Per Moped fuhren wir zu 6 Personen los. Es sollten 2 ausgesuchte Völker für die Königinnenzucht geteilt werden, sodass jeweils 1 Ableger keine Königin hat. Die Bienen sollten daraufhin Königinzellen anlegen, wie es in der Natur vorgesehen ist. Trotz Vollmontur sahen wir uns einer massiven Bienenaggression gegenüber.
WeiterlesenHeute ist Tag 5 in Kamerun, so langsam sind wir mit dem Setting vertraut. Man verscheucht selbstverständlich die Hühner, die bis über die Teller laufen. Das ist hier wohl normal, auch dass sie die Kochbananen fürs Abendessen schon einmal anknabbern.
WeiterlesenWir sind gut in Ntui bei Josué und Familie angekommen und wohnen in kleinen Gastzimmern. Die Autofahrt ca 100 km aus Yaoundé nach Ntui war etwas abenteuerlich, weil unser Gepäck eigentlich nicht zur Autogröße passte. Aber Afrikaner sind erfinderisch und unkonventionell: ein Gummigurt fixierte den Kofferraumdeckel und es kam tatsächlich alles an. Der Fahrer schaffte es auch bis auf 1x ohne Strafe durch die diversen Polizeikontrollen auf der Strecke.
WeiterlesenNach längerer Pause möchten wir Euch wieder mit frischen Informationen versorgen. Zwischenzeitlich hat die zweite Gruppe Imkerschüler aus einer weiter westlich gelegenen Provinz des Tschad ihre Ausbildung bei Josué erhalten. Der Kurs lief wieder von Anfang November bis Februar. Da Josués Handy gestohlen wurde, konnte er nur wenige Bilder schicken. Diese zeigen die bekannte Kombination aus theoretischem Unterricht und praktischer Arbeit inklusive dem Bau von Bienenbeuten.
WeiterlesenErfolgreicher Abschluß
Ein Jahr nachdem die Initiative „Imkern im Tschad“ in Hatten geboren wurde, haben die Unterstützer und Interessierten den erforgreichen Abschluß des Pilotprojekts im Rahmen eines Gartenfests Ende August gefeiert…
WeiterlesenNachdem unsere Imker-Schüler kurz nach ihrer Rückkehr in den Tschad an einem ersten Standort namens Moula ruckzuck Beuten gebaut und 6 Völker eingefangen hatten, haben sie im April einen zweiten Standort in Kou Bethel eingerichtet.
WeiterlesenJosué Damatal schickte uns kürzlich Bilder von einem Neubau, den er in Eigenarbeit auf seinem Grundstück errichtet hat. Dies war ihm möglich durch die Kursbeiträge unserer Imker-Schüler. Es war der erste längere Kurs, den er in dieser Weise durchgeführt hat.
WeiterlesenDie drei Neu-Imker sind seit Anfang Februar in ihrer Heimat zurück und haben inzwischen Beuten gebaut und aufgestellt. 6 Völker sind bereits eingezogen.
WeiterlesenDie 3 Imker-Schüler sind Ende Januar in ihre Heimat zurückgekehrt nachdem sie den 3-monatigen Kurs erfolgreich abgeschlossen hatten.
WeiterlesenIn der vergangenen Woche hat Josué mit seinen Schülern alle Völker durchgesehen, um deren Entwicklung und den Honiggehalt zu überprüfen.
WeiterlesenNach der Weihnachtspause geht es mit dem Bau weiterer Beuten, dem Aufstellen und dem Transport mittels Motorrad weiter.
WeiterlesenIn der vergangenen Woche haben die Imker-Schüler kleine Bienenkästen hergestellt und weiteres Wissen über die Völkerteilung erworben.
WeiterlesenIn diesem Ausbildungsabschnitt geht es um die Herstellung einer größeren Menge von Bienenbeuten, um Völkervermehrung und um Beseitigung von Fremdinsekten.
WeiterlesenDie Imker-Schüler bauten aus sägerauen Brettern unter Anleitung selbst eine komplette Topbar Hive Bienenbeute.
WeiterlesenIn den beiden ersten Wochen erlernen die 3 Imker-Schüler im theoretischen Unterricht: Die Biologie der Biene, die verschiedenen Bienenwesen Königin, Arbeiterin und Drohne, für den Imker wesentliche Merkmale eines Bienenvolkes wie Friedfertigkeit versus Aggressivität oder Legefreudigkeit der Königin, wichtige Regeln im Umgang mit Bienen wie ruhige Bewegungen, Hygiene sowie Aufbau einer Bierenbeute.
Praktisch besuchen sie die Bienenstände, gewöhnen sich an die Nähe zu den Bienenvölkern und wenden die gelernten Kenntnisse an.
Start ist der 6. November 2023. Die Ausbildung endet 12. Februar 2024.
WeiterlesenAm 4. November trafen die 3 Männer aus dem Tschad bei Josué in Ntui in Kamerun ein. Sie hatten eine 3-tägige Reise über ca. 1.500 km hinter sich.
WeiterlesenKannst Du Dir ein Land vorstellen, das trotz Globalisierung bis heute keine Bienenhaltung kennt? Antwort: Der Tschad, ein Land von der dreifachen Größe Deutschlands, im tropischen Zentralafrika gelegen. Geschätzt 18 Millionen Menschen wohnen dort, auch Flüchtlinge benachbarter Länder wie dem Sudan oder Nigeria. Im UNO-Ranking der menschlichen Entwicklung (HDI) liegt er auf dem vorletzten Platz der erfassten 190 Staaten.
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